
So hat sogar Young Struggle sie gern
Die am 09. November geheuchelte und bedeutungsschwanger betonte Läuterungserzählung, bei der man sich selbst um seinen kulturellen Verlust so beweint wie die erschlagenen Juden erscheinen wahnwitzig in einer Gesellschaft, welche Aiwangers “Flugblattaffäre” als sinnlosen weiteren Beweis seines triefenden Antisemitismus mit steigenden Umfragewerten belohnt. Dieses öffentliche Versöhnungstheater zu kritisieren ist etablierter Bestand linker Kritik. Um so mehr wie ebenjene Gesellschaft in rassistischer Manier, ihren eigenen Antisemitismus allein auf ‘die Anderen’ projiziert. Auf die, die man nicht dazugehören lässt. Die Dominanzgesellschaft, wie auch weiteste Teile der Linken sind sich dennoch in einem einig: Antisemiten, das sind immer nur die anderen. Sei es bei den jährlichen Gedenkprozederen am 9. November, bei dem man an die ermordeten Juden in Europa erinnert, oder beim Urteil über die noch lebenden, im jüdischen Staat. Anstelle einer notwendigen Solidarität klüngelt man in der Linken (lokal wie global) folgerichtig mit dem neuentdeckten revolutionären Subjekt, statt sich einzugestehen, dass weniger Hass auf die Verhältnisse als Antisemitismus und Islamismus handlungsleitend sind.

Spätestens nach der Räumung von Lützerath müsste es den meisten doch etwas eigenartig vorkommen, dass die vergangene Bundestagswahl vielfach zur “Klimawahl” stilisiert wurde. Statt den Grünen nun aber einfach nur Verrat vorzuwerfen, weil die Räumung massgeblich auf sie zurückging: das Problem ist weder Robert Habecks moralische Verkommenheit¹, es liegt auch nicht einfach an den Grünen, welche mit allerlei Krokodilstränen stets das 
Jedes Jahr zu Pfingsten treffen sich in Coburg mehrere tausend Verbindungsstudenten zum ‘Coburger Convent’. Elitarismus, Sexismus und Nationalismus gehören dabei zum ideologischen Kern des Männerbundes, dessen Netzwerk ein Karrieresprungbrett für konservative und rechtsnationale Studenten in einflussreiche Positionen ist. Auch 2023 organisiert das 


“Am Samstag, dem 7. Januar 2023, ist der 18. Todestag von Oury Jalloh. Vor 18 Jahren wurde Oury rechtswidrig in Dessau in Polizeigewahrsam genommen, körperlich misshandelt, auf einer Matratze fixiert und angezündet.” Gemeinsam mit dem 
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