Am 11. April 1945 wurde das KZ-Buchenwald bei Weimar befreit. Rund um dieses Datum findet die zentrale Gedenkveranstaltung in der KZ-Gedenkstätte statt. Im Vorfeld hatte die antisemitische Kampagne „Kufiyas in Buchenwald“ für Wirbel gesorgt. Der Umgang damit sowie die Gedenkveranstaltung an sich waren bezeichnend für die aktuellen Entwicklungen in deutschen Gedenkstätten. Wir wollen das Geschehen kurz einordnen und auf einen Text verweisen der bei der Pirnaer Autonomen Linken im Vorfeld dazu veröffentlicht wurde und dem wir weitere Verbreitung wünschen.














Im Vorfeld der Landtagswahl wurde breit mobilisiert, die Kampagnen gegen die AfD trugen wahlweise das Gewand einer historisch (falschen) Folklore, die ein zweites 1933 oder „Weimarer Verhältnisse“ (…Ums Ganze!) mit sich trugen, oder sollten die Weltoffenheit der Thüringer Provinzialität betonen. Aus „Bodo oder Barbarei“ (Die Linke), wurde keine Barbarei, dafür aber die Zumutung Voigt, Wolf, Maier. In Anbetracht der Schnelllebigkeit der Ereignisse verwundert es dann auch nicht, dass im Nachgang keiner mehr so richtig darüber reden kann und will, was man vor ein paar Monaten noch aus der Mottenkiste in diversen Aufrufen verwurstet hat. Denn worüber sollte man auch reden?