Neonazi-Schläger planen Demonstration am 10.10. in Erfurt

Für Samstag den 10. Oktober ruft der Erfurter Neonaziverein “Neue Stärke e.V.” zu einer Demonstration in Erfurt auf. Sie starten dabei ab 14 Uhr am Einkaufscenter Roter Berg in Erfurt Nord. Bei den Organisatoren handelt es sich um eben jene Schläger, welche in der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August drei Menschen in Erfurt-Süd aus rassistischen Motiven angegriffen und zum Teil schwer verletzt haben. Eben jene Schlägerbande will nun einen weiteren rassistischen Angriff in Erfurt-Nord für sich umkehren. Mitte August hatten Neonazis von einer Geburtstagsfeier aus Migranten angepöbelt und versucht anzugreifen. Diese setzten sich erfolgreich zur Wehr, weshalb sich die Neonazis nun als Opfer inszenieren wollen.

Für den 10. Oktober ist in Erfurt mit erhöhter Präsenz von Neonazis und Polizei zu rechnen.

Organisiert euch! Dezentral gegen Nazischläger und ihre Strukturen – nicht nur am 10. Oktober!

 

Am 3. Oktober gegen die Einheitsfeier in Potsdam

Am 3. Oktober feiert Deutschland 30 Jahre Wiedervereinigung, wobei die zentralen Feierlichkeiten im Jahr 2020 in Potsdam stattfinden. Die Kampagne “Re:Kapitulation – Kein Ende der Geschichte” ruft nicht nur zu Protesten am 3. Oktober auf, sondern organisiert Podiumsdiskussionen auf einem antinationalen Kongress, der im Stream verfolgt werden kann.

Am 3. Oktober nach Potsdam! Nie wieder Deutschland!

Infos zur Kampagne gibt es HIER.

Den Stream sowie das Kongress-Programm des gibt es HIER.

Außerdem verweisen wir auf die Dokumentation “Zweiter Oktober 90”, welche auf bisher kaum beleuchtete Ereignisse der Wendezeit hinweist:

Am 2. und 3. Oktober 1990 feierten Millionen von Menschen in BRD und DDR die Vereinigung der beiden deutschen Staaten. Der 3. Oktober wurde zuvor zum Feiertag erklärt und wird als solcher bis heute begangen. In diesem „Einheitstaumel“ zogen am Abend des 2. Oktober 1990 bewaffnete Neonazis und Rechte los und überfielen gezielt Linke und besetzte Häuser sowie Migrant:innen und Vertragsarbeiter:innen und deren Wohnungen. Es grenzt an ein Wunder, dass die teils massiven Angriffe, von denen einige auch noch am 3. Oktober stattfanden, keine Todesopfer forderten. Während ein Großteil der Gesellschaft ausgelassen feierte, kämpften die Andersaussehenden und Andersdenkenden, vielfach alleingelassen von Gesellschaft und Polizei, um ihre Häuser – und mancherorts auch um ihr Leben.

Bullshit-Bingo mit der GdP und Linkspartei

Am heutigen Donnerstag und morgigen Freitag finden in Thüringen zwei Veranstaltungen statt, an welchen der sozialdemokratische Arm im rechten Polizeiapparat beteiligt ist. So läd die Linkspartei zu einer Diskussionsrunde mit dem Titel “(Kein) Vertrauen in die Polizei?” am 24. September ins Mon Ami (Weimar) sowie am 25. September ins Kalif Storch (Erfurt) ein.

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Auswertung zur Antifa-Demo in Solidarität mit Betroffenen rechter Gewalt

Am 1. August demonstrierten rund 450 Antifaschisten in Erfurt unter dem Motto „Solidarität mit Betroffenen rechter Gewalt – Die Taten beim Namen nennen! Faschistische Angriffe aufdecken und aufklären!“. Im Folgenden wollen wir einen Rückblick geben, einige Defizite der Demonstration reflektieren und einen Überblick über die weitere Berichterstattung geben.

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Solidarität mit der Betroffenen in Gotha!

Vor einigen Monaten kam es im linken Hausprojekt in Gotha zu einer Vergewaltigung. Die Betroffene hat im Rahmen einer Unterstützungsgruppe den Sachverhalt in einem Statement offengelegt. Wir verweisen auf das Statement und solidarisieren uns mit der Betroffenen! Das Statement sowie ein Verweis auf das mittlerweile veröffentlichte Statement des Juwels findet ihr auf der Homepage der Antifa-Gruppen Südthüringen: LINK.

Kundgebung – Bürger für Thüringen, zwischen Shoa-Relativierung, Hufeisen und AfD

Corinna Herold von der AfD (mitte hintere Frau mit Hut) beibei Bürger für Thüringen Kundgebung Anger

Während im hessischen Hanau am Samstag mehrere Tausend Menschen den Opfern des antisemitischen und rassistischen Anschlags gedachten, demonstrierte in Erfurt am Angerdreieck eine Mischung aus Konservativen, FDP-Anhängern und AfDlern gegen die mögliche Wiederwahl von Bodo Ramelow in Thüringen. Man gestand sich zwar ein, Bodo Ramelow nicht verhindert zu haben, wolle aber nicht aufgeben. Das die Abgrenzung nach rechts nur Lippenbekenntnis war, zeigte sich im Laufe der Kundgebung sowie an den Teilnehmenden.

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Lirabelle #20 und #21: “Thüringer Sozialdemokraten mit Rotkraut und Rouladen”

In der 20. Ausgabe der Erfurter Zeitschrift ‘Lirabelle’ hatten wir einen Artikel zum Umgang mit der Ahmadiyya durch Thüringer Sozialdemokraten in Bezug auf die Einladung von Thilo Sarrazin im Mai 2019 geschrieben. In der Ausgabe # 21 sahen wir uns dazu angehalten eine kurze Richtigstellung zu dem Text zu veröffentlichen. Anschließend wollen wir den Text sowie die Richtigstellung dokumentieren.

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Mobi-Seite zum 1. Mai 2020 online!

Für den 1. Mai 2020 ruft der “Dritte Weg” zu einer Demonstration nach Erfurt auf. Dagegen mobilisiert nun ein Antifa-Bündnis, unter dem Motto “Die Heimat zur Hölle – Gegen das Konstrukt von ‘Volk’ und ‘Heimat'”. Wir verweisen auf die Mobi-Seite für weitere Ankündigungen. LINK

Antifa-Mobi gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai